Selbermachen der Mauertrockenlegung

Selbermachen

Für das Selbermachen erfolgen die Arbeiten nach den jeweiligen Produktverarbeitungsvorschriften des Herstellers – VEINAL®Bauchemie – Schuster GmbH (Deutschland)  und Ergänzenden Angaben des VEINAL® – Fachberaters

Arbeitsvorbereitung zum Selbermachen:

Horizontalsperre selbst gemacht

Vorhandener fester Altputz soll für die Arbeiten zur Mauertrockenlegung auf dem Mauerwerk verbleiben und erst nach dem Einbringen der Horizontalsperre entfernt werden. Größere lose Putzflächen im Bereich der Bohrlochebene müssen entfernt werden. Ebenso sind mürbe zerfallene Mauerwerksteile zu entfernen und müssen neu aufgebaut werden.
Zur besseren Applikation der Horizontalsperre für die Mauertrockenlegung muss bei nicht verputztem Mauerwerk der Teilbereich der Bohrlochebene mit Veinal – Sperrputz (Veinal®-Sperr494) versehen werden – Putzband oder Verschlämmt – um ein mögliches Austreten der Injektageflüssigkeit zu vermeiden.
Bei intaktem Mauerwerk mit festen Putz und Lagerfugen ist diese Vorbereitung nicht erforderlich.

Verarbeitungstemperatur:

Die Verarbeitung zur Mauertrockenlegung kann auch bei Frost und Minustemperaturen durchgeführt werden. Das Produkt Veinal®VSS1-90 unterliegt keinen Einschränkungen bei Frostgefahr.

Untergrundtemperatur:

Die Anwendung ist grundsätzlich auch bei Minustemperaturen möglich, allerdings darf das Kapillarwasser im Mauerwerk nicht gefroren sein.

Anwendung und Verarbeitung drucklose Injektage:

Die Bohrkanäle werden in Abstand , Anordnung und Tiefe nach Verarbeitungsvorschrift hergestellt:
Bohrlochdurchmesser:       16 mm – 14mm
Bohrlochtiefe:                       ca. 80% der Mauerdicke
Bohrlochwinkel:                  ca.  45° –  20° je nach Mauerdicke.
* Bohrlochanordnung:           einreihig
Je dicker das Mauerwerk desto flacher wird der Bohrkanal angesetzt. Bei einer Mauerdicke über 70cm sollte die Möglichkeit überprüft werden die Bohrkanäle für die Horizontalsperre von beiden Seiten zu bohren.

ca. 80% der Mauerdicke höchstens aber Wandstärke abzüglich 5cm.
Beim Festlegen des Bohrwinkels und setzen der Bohrkanäle muss darauf geachtet werden, dass mindestens eine Lagerfuge, bei dickerem Mauerwerk mindestens zwei Lagerfugen mit durchgebohrt werden. Die angelegten Bohrkanäle müssen durch ausblasen oder aussaugen vor der Injektion von Bohrmehl gereinigt werden. Nach erfolgter Injektage sind die Bohrlöcher mit einem geeigneten Mörtel (Veinal®-Bohrlochmörtel) zu verschließen.

Flankierende Maßnahmen für Selbermachen:

Nach Einbringen einer Horizontalsperre mit Veinal® ist es von Vorteil (bei Versalzung notwendig) die Putzarbeiten mit entsprechenden Spezialputzen auszuführen. Bitte beachten Sie die technischen Merkblätter der Hersteller.

Wir empfehlen den Einsatz von Veinal-SH394 Vorspritzmörtel volldeckend unter Veinal®-Sperr494, Sperrputz im Sockelbereich, bzw. das Veinal® Sanierputz-System Veinal®-San594-Sanierputz.

Sicherheitshinweise für Selbermachen:

Aerosol und Dampf nicht einatmen. Nur in gut belüfteten Bereichen verwenden. Hautkontakt vermeiden. Beschmutzte und getränkte Kleidung sofort ausziehen. Schutzbrille tragen. Bei Kontakt mit den Augen sofort mit Wasser spülen und Arzt konsultieren. Geeignete Schutzhandschuhe tragen. Bei Verschlucken sofort Arzt aufsuchen. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

Info für Selbermachen:

Diese Angaben Beschreiben ausschließlich die Anwendung unserer Produkte und stützen sich auf den heutigen Stand unserer Kenntnisse. Sie stellen keine Zusicherung im Sinne der gesetzlichen Gewährleistung dar. Änderungen im Rahmen des technischen Fortschritts bleiben vorbehalten. der Anwender ist von einer sorgfältigen Prüfung der Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten der Produkte durch qualifiziertes Personal nicht befreit.